George Pittar hat den Western Australia Margaret River Pro 2026 gewonnen – sein erster Sieg auf der Championship Tour. Lakey Peterson sicherte sich auf der Frauenseite ihren zweiten Margaret-River-Titel.
Der Australier Pittar musste auf seinem Weg zum Triumph eine Killer-Bracket abarbeiten: Yago Dora, Italo Ferreira und am Ende Gabriel Medina, der amtierende Weltranglistenerste. Drei der besten Surfer der Welt – alle ausgeschaltet vom Underdog aus Avoca Beach.
Was passiert ist
Im Finale am 26. April 2026 traf Pittar auf Italo Ferreira. Der Brasilianer ging mit Olympia-Gold und WCT-Erfahrung als Favorit ins Heat – doch Pittar holte sich den Titel mit kontrollierter Wave-Selektion und progressivem Lippen-Game. Bei den Frauen kontrollierte Lakey Peterson das Final gegen Luana Silva von der ersten Welle an.
Fuer Peterson war es bereits der zweite Sieg in WA – eine seltene Konstanz an einem Spot, der wegen seiner Power und Unberechenbarkeit gefuerchtet ist. Die Kalifornierin gilt als kompletteste Allround-Surferin der Tour.
Was das bedeutet
Pittars Sieg ist mehr als ein Event-Win: Er katapultiert ihn ins obere Drittel des Maenner-Rankings und macht ihn zum heissen Anwaerter fuers spaetere Tour-Cut. Dass er gleich drei Top-Seeds in Folge eliminiert, zeigt: Da kommt eine neue Generation.
Fuer das deutsche Publikum lohnt sich der Blick auf Pittar – junger, technischer Surfer mit Australien-DNA und langer Frontside-Liner. Ein Style-Stoaker.
Was wir mitnehmen
Margaret River 2026 hat zwei Sieger – aber drei klare Botschaften: Tradition zaehlt nichts wenn die jungen Wilden anrollen. Lakey Peterson bleibt die Frau, die jeden Spot lesen kann. Und der Tour-Cut wird brutal.