Stand Up Paddling ist 2026 erwachsen – und vielfaeltiger als je zuvor. Die ICF SUP World Series bringt 14 Stops, Foil-SUP wird zur eigenen Disziplin, Touring waechst zum staerksten Massen-Segment.
Was vor 15 Jahren als Nische in Hawaii begann, ist heute eine der zugaenglichsten Wassersport-Arten weltweit. SUP funktioniert auf jedem Gewaesser – vom Bergsee bis zum Nordsee-Strand.
Was passiert ist
Die Disziplinen 2026 lassen sich grob in vier Kategorien aufteilen: Erstens Race – sprint und Distance auf flachem Wasser, ICF-Format mit Olympic-Ambitionen Richtung 2032. Zweitens SUP-Surfing – Wellenreiten mit groesserem Brett und Paddle, eigenes Format auf der ISA Tour. Drittens Foil-SUP – Hydrofoil unter dem Brett fuer “fliegendes” Paddeln, neueste und wachsende Disziplin. Viertens Touring/Recreational – der absolute Massenmarkt, mit aufblasbaren Boards bis 14 Fuss.
Die ICF SUP World Series 2026 hat Stops in Frankreich, Spanien, Deutschland (Berlin als urbaner Sprint-Stop), Polen, China, Brasilien, USA und Australien. Das WM-Finale findet voraussichtlich Ende Oktober im Mittelmeerraum statt.
Was das bedeutet
Fuer die deutsche Szene bedeutet das: Neue Race-Events am Wannsee und auf der Alster, mehr Foil-Schulen am Bodensee und in Hamburg, weiterhin starkes Wachstum im aufblasbaren Recreational-Segment. Marken wie Starboard, Red Paddle Co und Naish liefern fuer alle Levels.
Foil-SUP ist die spannendste Entwicklung: Mit kleinerem Brett und Foil drunter laesst sich auch in 5 cm Welle “fliegen” – das oeffnet Spots, die fuer klassisches SUP-Surfing nicht funktionieren wuerden.
Was wir mitnehmen
SUP ist nicht “nur” Touring – 2026 ist die Sportart breiter als je. Wer Race liebt, hat World-Series-Termine. Wer Performance will, foiled. Wer entspannen will, paddelt. Hang loose – und steh auf.