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Fuerteventura 2026: Vier Windsurf-Weltmeister am Sotavento

· 3 MIN READ · SOURCE: DAILY DOSE

Beim Fuerteventura Windsurf World Cup 2026 sind gleich vier Weltmeister-Titel vergeben worden: Sarah-Quita Offringa und Lennart Neubauer gewinnen im Freestyle, Justine Lemeteyer und Matteo Iachino holen sich die Titel im Slalom X.

Die 38. Ausgabe des Klassikers am Sotavento Beach (17. Juli bis 1. August) ist einer von nur zwei PWA Grand Slams der Saison 2026 – und lieferte mit Böen bis zu 50 Knoten genau die Bedingungen, für die Fuerteventura berühmt ist. Erst kämpften die Freestyler, danach entschied das Slalom-X-Feld die WM-Titel auf dem Wasser vor den Dünen.

Was passiert ist

Im Freestyle (17.–21. Juli) setzte sich Lennart Neubauer vor Yentel Caers und Balz Müller durch. Bei den Frauen gewann Sarah-Quita Offringa vor Maaike Huvermann und Lisa Kloster – und sicherte sich damit ihren 17. Freestyle-WM-Titel, den insgesamt 29. Weltmeistertitel ihrer Karriere.

Im Slalom X (22.–26. Juli) wurde es richtig dramatisch. Justine Lemeteyer rutschte zwischenzeitlich auf Rang drei ab, kämpfte sich aber am Finaltag mit vier Laufsiegen in Serie zurück an die Spitze – Weltmeisterin vor Femke van der Veen und Jenna Gibson. Bei den Männern fiel die Entscheidung erst im allerletzten Rennen: Matteo Iachino musste mindestens Sechster werden, um Pierre Mortefon noch abzufangen. Der Italiener kreuzte als Zweiter direkt hinter dem Franzosen die Ziellinie – und ist Slalom-X-Weltmeister 2026. Dritter wurde Maciek Rutkowski aus Polen.

Die Podien im Überblick:

  • Freestyle Männer: 1. Lennart Neubauer, 2. Yentel Caers, 3. Balz Müller
  • Freestyle Frauen: 1. Sarah-Quita Offringa, 2. Maaike Huvermann, 3. Lisa Kloster
  • Slalom X Männer: 1. Matteo Iachino (ITA), 2. Pierre Mortefon (FRA), 3. Maciek Rutkowski (POL), 5. Nico Prien (GER)
  • Slalom X Frauen: 1. Justine Lemeteyer (FRA), 2. Femke van der Veen (NED), 3. Jenna Gibson (GBR)

Was das bedeutet

Aus deutscher Sicht besonders spannend: Nico Prien beendete den Grand Slam als Fünfter – ein starkes Ergebnis in einem Feld, in dem am Ende nur wenige Punkte über die Podiumsplätze entschieden. Und Offringa baut mit Titel Nummer 29 ihren Status als erfolgreichste Windsurferin der Geschichte weiter aus – wir hatten ihre Karriere hier im News-Hub schon im Mai porträtiert, damals stand der Zähler noch auf 28.

Pause gibt es übrigens keine: Auf Fuerteventura übernehmen bis zum 1. August noch die Wingfoiler den Sotavento-Strand, und schon heute startet der nächste PWA-Event auf Teneriffa. Im Spätsommer kommt die Tour dann traditionell nach Sylt – Windsurf-Fans in Deutschland haben also noch einiges vor sich.

Was wir mitnehmen

Vier Titel, 50-Knoten-Böen und eine Entscheidung im letzten Rennen – besser kann man kaum zeigen, warum Windsurfen gerade so lebendig ist. Wer nach dem Zuschauen selbst Lust aufs Wasser bekommt: unser Shop wartet. Hang loose – ride loud.

QUELLE / SOURCE DAILY DOSE ↗

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