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Duotone Foils 2027: Glide 3.0, Crest SLS und Pop D/LAB

· 4 MIN READ · SOURCE: WING DAILY

Duotone hat am 9. September 2026 drei neue Frontwings für die Saison 2027 vorgestellt: den Crest jetzt auch in der günstigeren SLS-Bauweise, den freestyle-orientierten Pop D/LAB und die dritte Generation des Glide mit einem Aspect Ratio von rund 12. Dazu kommen neue Monobloc-Tails, überarbeitete SLS-2.0-Masten und ein Aluminium-Frontpiece für D/LAB-Tails. Berichtet hat darüber als Erstes das deutsche Online-Magazin WING DAILY, das den Crest bereits im Frühjahr getestet hat.

Der Release fällt in die Phase, in der die großen Foil-Marken ihre 2027er-Linien ausrollen: Naish hat gerade den Chimera 2027 nachgelegt, Duotone selbst Anfang September die neuen Unit-Wings und Boards. Wer für Herbst und Winter an Nord- und Ostsee neues Material sucht, bekommt jetzt den Überblick.

Was passiert ist

Der Crest war 2026 als reines D/LAB-Modell gestartet, also in Duotones Top-Carbon-Konstruktion. Ab 2027 gibt es ihn zusätzlich als Crest SLS in vier Größen mit 800, 925, 1050 und 1200 cm² Fläche, preislich zwischen 559 und 709 Euro. WING DAILY hatte den 800er im Frühjahr in der D/LAB-Version im Wasser: ein Medium-Aspect-Wing, der auch bei engen Carves und durchbrechenden Tips ruhig bleibt und praktisch nicht abreißt. Das Fazit der Redaktion: „This foil is a carving machine“. Die Kehrseite laut Test: wenig Pop beim Springen und eine träge Erholung nach der Landung. Duotone positioniert den Crest SLS für Prone, Freefly-Wingen, Wake-Foilen und Foil Assist.

Genau diese Lücke soll der neue Pop D/LAB füllen. Optisch dem Carve ähnlich, ist er auf Speed und Absprung getrimmt, was zulasten von Gleiten und Pumpen geht. Er kommt in 500, 650 und 800 cm² und kostet 809 bis 859 Euro, damit ist er Duotones erklärte Freestyle-Empfehlung.

Der Glide geht in die Version 3.0. Das Aspect Ratio steigt auf etwa 12, das Profil ist vom Crest inspiriert und soll mehr Kontrolle und besseres Drehverhalten bringen, auch wenn ein Tip aus dem Wasser kommt. Ziel ist ein Foil, das bei jeder Geschwindigkeit stabil bleibt und beim Pumpen und Gleiten weniger Kraft kostet.

Die Fakten im Überblick:

  • Crest SLS: 800, 925, 1050, 1200 cm² – 559 bis 709 Euro
  • Pop D/LAB: 500, 650, 800 cm² – 809 bis 859 Euro
  • Glide 3.0 D/LAB: 600, 700, 825, 950, 1100 cm² – 799 bis 999 Euro
  • Glide 3.0 SLS: 825, 950, 1100, 1250, 1400 cm² – 569 bis 769 Euro
  • Außerdem neu: D/LAB Monobloc Tails H und F, SLS-2.0-Masten (auch mit Quickmount), Aluminium-Frontpiece für D/LAB-Tails

Was das bedeutet

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Mit dem Crest SLS wandert ein Charakter, den es bisher nur im teuersten Layup gab, in die Mittelklasse. Wer bislang beim Preis ausgestiegen ist, bekommt den Carving-Wing jetzt ab 559 Euro – beim Glide liegt der SLS-Preis rund 230 Euro unter D/LAB, beim Crest dürfte die Spanne ähnlich sein. Zweitens: Duotone trennt die Disziplinen klarer. Crest zum Carven, Pop zum Springen, Glide zum Pumpen und Downwinden. Wer sich früher mit einem Allround-Wing durchgemogelt hat, muss sich jetzt entscheiden – oder einen zweiten Frontwing für dasselbe Mast-Fuselage-Setup mitnehmen.

Für den deutschen Markt ist das Timing gut. Duotone gehört zur Boards & More Gruppe aus Oberhaching bei München, die Marke ist bei Foil-Shops zwischen Fehmarn und Bodensee breit verfügbar. Und die Herbstsaison an Nord- und Ostsee ist die Zeit, in der Glide-Wings mit hohem Aspect Ratio ihre Stärke ausspielen: leichter Wind, lange Läufe, viel Pumpen. Wer testen will, bevor er kauft: Die Zeitspanne bis zu den ersten Wintersturmtagen ist die klassische Demo-Phase der Händler.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen D/LAB und SLS bei Duotone? D/LAB ist die leichteste, steifste und teuerste Carbon-Konstruktion, SLS die etwas robustere und günstigere Variante mit demselben Shape. Beim Glide 3.0 unterscheiden sich zusätzlich die Größen: D/LAB von 600 bis 1100 cm², SLS von 825 bis 1400 cm².

Welcher der drei Wings passt zu mir? Crest für Wellen und Carves, Pop für Freestyle und Sprünge, Glide für Pumpen, Downwind und Leichtwind. Für Einsteiger ist ein großer Glide 3.0 SLS oder ein 1200er Crest SLS die naheliegende Wahl.

Was wir mitnehmen

Ein Carving-Foil, das nicht mehr Premium kosten muss, und ein Glide, der beim Pumpen Kraft spart – das ist die Art Release, die den Herbst an der Ostsee länger macht. Wer sein Setup vorher durchgehen will, findet im Shop den Rest. Hang loose. Ride loud.

QUELLE / SOURCE WING DAILY ↗

Original-Artikel auf der Website der Quelle. Wir verlinken zu allen Original-Quellen und respektieren das Urheberrecht.

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